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Honorarberatung
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(* Gemeint ist
damit die fachkundige Beratung durch einen
Finanzdienstleister gegen Honorar.
Eigentlich eine simple Angelegenheit, aber
leider noch nicht ganz in der breiten
Bevölkerung angekommen. Derzeit passiert die
"Beratung gegen Provision" durch
Produktgeber. Also so, als würde
Steuerberater vom Finanzamt oder
Rechtsanwalt von der Gegenseite bezahlt
werden. Und die Ratsuchenden wundern sich ob
der Ergebnisse. Sie sind mit den
"Beratungsresultaten" oft nicht zufrieden.
Sehr komisch!?)

Es gibt viele
Lebenssituationen, in welchen man externen
fachkundigen Rat oder Hilfe für eine
Finanzfrage/-entscheidung benötigt/sucht.
Was aber bekommt man, wenn man einen solchen
Ratgeber gesucht und gefunden hat?
Wie und von wem
wird seine Dienstleistung bezahlt? Diese
Frage sollten Sie sich zu aller erst
stellen. Und zwar zu Ihrem eigenen „Schutz“
vor Falschberatung!
Eine
„kostenlose“ umfangreiche Finanzberatung ist
ein Ammenmärchen. Wurden Sie nicht auch
schon mal am Telefon mit ähnlichen Anrufen
genervt, „… wir besuchen Sie zuhause,
unsere Finanzanalyse und die Beratung ist
für Sie völlig kostenlos …“?. Unabhängig
davon, dass solche Cold-Calling-Anrufe
wettbewerbswidrig sind, sind derartige
Anbahnungen in der Tat nicht kostenlos aber
i. d. R. „umsonst“.
Merke:
Mit der Vermittlung von Versicherungen und
Kapitalanlagen über externe Berater, ob
Angestellte im Außendienst, Vertreter,
Agenten, Vermögensberater oder Makler
entstehen Kosten (Provisionen, Courtagen),
die Sie als Verbraucher „indirekt“ bezahlen.
Und zwar anteilig im Versicherungsbeitrag
oder in der vermittelten Geldanlage. Selbst
bei den so oft gerade von Banken
angepriesenen Zertifikaten fließen üppige
Provisionen.
Das ist an sich
auch nichts Unredliches. Unser ganzer
Einzelhandel funktioniert ja auch genau auf
diesem Prinzip. Unredlich wird es dann, wenn
Ihnen von Vermittlern auf Provisionsbasis
oder im Angestelltenverhältnis, vorgegaukelt
wird, dass Sie eine unabhängige,
kundenorientierte Beratung ohne
Verkaufsabsichten erhalten. Denn genau diese
Lüge führt in Deutschland zu Fehlberatungen,
die in die Milliarden Euro gehen. Ohne
Verkauf verdienen diese Vermittler kein
Geld! Oder der Arbeitgeber macht Druck! Ist
doch logisch.
Deshalb noch
mal: Nur wer für seine Leistungen direkt vom
Auftraggeber honoriert wird, kann
tatsächlich die notwendige Unabhängigkeit
bieten. Aber auch hier gilt: Wo Licht ist,
ist auch Schatten! Honorarberatung ist keine
Garantie für fachlich und strategisch
richtige Beratungsergebnisse. Das ist so
ähnlich, wie mit einem "guten Arzt finden".
Es ist manchmal etwas Glücksache, den
"guten" Steuerberater, Arzt oder
Rechtsanwalt zu finden.
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In diesem
Zusammenhang möchte ich auf einen
interessanten Artikel aus Finanztest
07/2010 verweisen.
"Alte sind oft leichte Beute"
Menschen über 55 besitzen über die
Hälfte des Gesamtvermögens in
Deutschland. Sie vertrauen ihrer Bank –
und sind deshalb für viele Berater ein
gefundenes Fressen. Finanztest
berichtet, mit welchen Tricks ältere
Menschen von Beratern über den Tisch
gezogen werden und was sie tun können,
um sich gegen Falschberatungen zu
schützen.
Wenn Sie das
Heft nicht haben, können Sie den
kompletten Artikel
auf dieser Seite (klick) gegen
geringe Gebühr als pdf.Dokument
downloaden. |
Als
Finanzberater und Versicherungsmakler
spreche ich dies zu Beginn unserer Gespräche
offen an. Mit der transparenten
Honorarvereinbarung und/oder Ihrem
Maklerauftrag beginnt unsere offene und
klare Zusammenarbeit.
Es geht darum,
dass Sie auf Ihre Situation hin in erster
Linie eine Problemlösung erhalten. Ob damit
eine Produktvermittlung verbunden sein muss,
stellt sich erst nach der Analyse und
Diagnose Ihrer Situation heraus.
Kommen Sie doch
mal mit Ihren Fragen auf mich zu. Ich bin
überzeugt, unsere Unterhaltung sagt Ihnen zu
und ich kann Ihnen weiterhelfen.
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