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Kapitalanlagemarkt
Rund 20 bis 30 Milliarden
Euro*, das schätzten Finanzexperten der
Verbraucherzentrale Berlin, verlieren Anleger jährlich
durch dubiose Anlagegeschäfte.
(* Die Statistik des BKA hält für das Jahr 2007 indes
"nur" eine Schadenssumme von rund 234 Millionen Euro in
der Rubrik Straftaten im Zusammenhang mit Beteiligungen
und Kapitalanlagen fest. Im Prinzip doch Peanuts im
Vergleich zu den abermilliarden verbrannten Geldern der
Banken durch
Subprime
& Co.)
Damit nicht auch Sie
dubiosen Anbietern auf den Leim gehen, finden Sie am
Ende des Kapitels eine Checkliste, mit deren Hilfe Sie
entsprechende Anbieter entlarven und bestimmte typische
Praktiken unseriöser Firmen erkennen können. Aber nicht
nur am so genannten „Grauen Kapitalmarkt“ lauern
Gefahren. Irgendein Risiko gibt es bei jeder
Kapitalanlage. Sogar bei Klassikern wie dem Sparbuch,
das langläufig als absolut sicher eingestuft wird, droht
die Gefahr, dass die Inflation am Kapital zehrt.
Festgeld, Bausparen,
Geldmarkt-, Renten-, Immobilien-, Aktienfonds,
Lebensversicherung, Beteiligungen … Wollen Sie aus
der Vielzahl möglicher Spar- und Anlageformen die für
Sie günstigste Alternative auswählen, müssen Sie sich
schlaumachen. Ob Sie nun regelmäßig bestimmte Beträge
sparen oder eine größere Summe einmalig anlegen möchten,
ob Sie eher einen kurz- oder langfristigen
Vermögensaufbau im Auge haben, mehr auf Sicherheit
setzen oder spekulativer agieren wollen. Welche Ziele
Sie auch verfolgen, Sie müssen sich zunächst Zeit für
Ihre persönliche Finanzplanung nehmen. Wie beim Hausbau
sollte Ihnen auch hier ein erfahrener und kompetenter
„Vermögens-Architekt“, von eigenen Firmeninteressen
losgelöst, vertrauensvoll mit Rat und Tat zur Seite
stehen.
Bevor Sie sich konkret
mit den einzelnen Geldanlageformen beschäftigen, sollten
Sie sich zunächst klarmachen, mit welchen Ansprüchen und
Erwartungen Sie an die Anlage Ihres Geldes oder den
Abschluss eines Sparvertrages herangehen. Von diesen
Zielvorstellungen hängt es maßgeblich ab, für welches
Angebot Sie sich letztlich entscheiden sollten. Ihre
Ansprüche sind somit auch gleichzeitig die Kriterien,
nach denen die verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu
beurteilen sind.
Für viele Sparer und
Geldanleger beginnen in dieser Phase der Entscheidung
bereits die Probleme, denn es stellt sich die Frage, mit
welchen Erwartungen man neben dem Ziel einer guten
Verzinsung noch an die verschiedenen Angebote herangehen
kann. Oberstes Gebot bei der Beurteilung einer
Geldanlage muss immer die Prüfung der Sicherheit der in
Frage kommenden Angebote sein. Ansonsten laufen Sie
Gefahr, Ihr Erspartes komplett oder zumindest teilweise
abschreiben zu müssen.
Checkliste
(65 KB)

Wer
kein physisches Gold besitzt,
wettet mit seinem gesamten Vermögen darauf,
dass er nie einen Finanzkollaps erleben wird.
Der physische Besitz eines Edelmetalls in Form von
Münzen oder Barren sollte in keinem Anlageportfolio
fehlen. Dabei liegt die Betonung auf "physischen" Besitz
(tatsächlich als Metall vorhanden) und nicht in Form
eines Metallkontos oder in sonstiger Papierform. Die
prozentuale Höhe richtet sich nach verschiedenen
Faktoren, wie Depotgröße, Anlageverhalten und den
persönlichen Erwartungen. Als Richtwerte werden oft
5-10% des Gesamtdepots genannt.
Edelmetalle kommen immer dann zu Anlagezwecken in Mode, wenn
die Differenz aus Realverzinsung und Inflationsraten
negativ wird. (= Vermögensverlust)
Verantwortlich für Inflation sind die Herrn Politiker
und die Zentralbanken, die es zulassen, dass die
Geldmenge schneller wächst als Waren produziert werden.
Da mehr Geld im Umlauf ist, steigen die Preise und somit
kommt es zur
Inflation oder anders ausgedrückt zur
schleichenden Geldentwertung. Beispielsweise hat die DM
als zweitstärkste Währung der Welt innerhalb von 53
Jahren "nur" 75% ihres Wertes verloren.

Chart mit freundlicher Genehmigung von
Markt-Daten.de
Rohstoffe und Edelmetalle sind ein Gradmesser für Inflation,
denn sie gleichen über kurz oder lang dieses
Ungleichgewicht aus. Die Preisentwicklung verläuft nicht
gleichmäßig und in ruhigen Bahnen, sondern schwankend
mit Unter- oder Übertreibungen. Der Wert eines
Rohstoffes bleibt annährend gleich, was sich ändert ist
der Zahlenwert des Geldes. Beispielsweise konnte vor 150
Jahren mit einer Unze Gold ein stattlicher Herrenanzug
bezahlt werden, genauso wie im Jahre 2004. Der
Zahlenwert des Papiergeldes ist massiv gestiegen, die
Unze Gold ist eine Unze geblieben. (Voraussetzung: die
Währung muss 150 Jahre überleben! Wie viele Währungen
gab es von 1900 bis heute in Deutschland?)
Eine Versicherung fürs Auto, eine Privathaftpflicht, eine
Lebensversicherung, eine Krankenversicherung, eine
Rentenversicherung, eine andere für die
Berufsunfähigkeit oder für den Sportunfall. Wo aber
bleibt die Versicherung für den Erhalt des eigenen
Vermögens, wo die für Inflation und Geldentwertung?
Edelmetalle haben im Gegensatz zum Papiergeld keinen
Schuldner und können dadurch nie gegen Null tendieren.
Papiergeld entsteht durch einen Buchungsvorgang, indem
jedem Guthabenbetrag x derselbe Betrag Schulden
gegenübersteht. Fällt der Schuldner im allerschlimmsten
Fall aus, sind auch die Guthaben futsch. (siehe: Staat
Argentinien, Konkurs von Firmen und Privatpersonen)
Insofern halten wir es frei nach der vergessenen
Wallstreetweisheit:
"Investiere 10 % Deines Geldes in Gold
und hoffe, dass Du es nie brauchst."
Gerne
stehen wir Ihnen bei Interesse für diese klassische Form
der Kapitalanlage in Sachwerten mit Rat und Tat zur
Seite.
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