Jürgen Weinhardt Finanzberatung und Anlagenvermittlung, Versicherungsmakler e. Kfm.
Tel. 08294 - 2279    Fax 08294 - 2658    Email: info@jw-finanz.de    Am Kornfeld 6a  D-86477 Adelsried

 

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Kapitalanlagemarkt

Rund 20 bis 30 Milliarden Euro*, das schätzten Finanzexperten der Verbraucherzentrale Berlin, verlieren Anleger jährlich durch dubiose Anlagegeschäfte.
(* Die Statistik des BKA hält für das Jahr 2007 indes "nur" eine Schadenssumme von rund 234 Millionen Euro in der Rubrik Straftaten im Zusammenhang mit Beteiligungen und Kapitalanlagen fest. Im Prinzip doch Peanuts im Vergleich zu den abermilliarden verbrannten Geldern der Banken durch Subprime & Co.)

Damit nicht auch Sie dubiosen Anbietern auf den Leim gehen, finden Sie am Ende des Kapitels eine Checkliste, mit deren Hilfe Sie entsprechende Anbieter entlarven und bestimmte typische Praktiken unseriöser Firmen erkennen können. Aber nicht nur am so genannten „Grauen Kapitalmarkt“ lauern Gefahren. Irgendein Risiko gibt es bei jeder Kapitalanlage. Sogar bei Klassikern wie dem Sparbuch, das langläufig als absolut sicher eingestuft wird, droht die Gefahr, dass die Inflation am Kapital zehrt.

Festgeld, Bausparen, Geldmarkt-, Renten-, Immobilien-, Aktienfonds, Lebensversicherung, Beteiligungen …  Wollen Sie aus der Vielzahl möglicher Spar- und Anlageformen die für Sie günstigste Alternative auswählen, müssen Sie sich schlaumachen. Ob Sie nun regelmäßig bestimmte Beträge sparen oder eine größere Summe einmalig anlegen möchten, ob Sie eher einen kurz- oder langfristigen Vermögensaufbau im Auge haben, mehr auf Sicherheit setzen oder spekulativer agieren wollen. Welche Ziele Sie auch verfolgen, Sie müssen sich zunächst Zeit für Ihre persönliche Finanzplanung nehmen. Wie beim Hausbau sollte Ihnen auch hier ein erfahrener und kompetenter „Vermögens-Architekt“, von eigenen Firmeninteressen losgelöst, vertrauensvoll mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bevor Sie sich konkret mit den einzelnen Geldanlageformen beschäftigen, sollten Sie sich zunächst klarmachen, mit welchen Ansprüchen und Erwartungen Sie an die Anlage Ihres Geldes oder den Abschluss eines Sparvertrages herangehen. Von diesen Zielvorstellungen hängt es maßgeblich ab, für welches Angebot Sie sich letztlich entscheiden sollten. Ihre Ansprüche sind somit auch gleichzeitig die Kriterien, nach denen die verschiedenen Anlagemöglichkeiten zu beurteilen sind.

Für viele Sparer und Geldanleger beginnen in dieser Phase der Entscheidung bereits die Probleme, denn es stellt sich die Frage, mit welchen Erwartungen man neben dem Ziel einer guten Verzinsung noch an die verschiedenen Angebote herangehen kann. Oberstes Gebot bei der Beurteilung einer Geldanlage muss immer die Prüfung der Sicherheit der in Frage kommenden Angebote sein. Ansonsten laufen Sie Gefahr, Ihr Erspartes komplett oder zumindest teilweise abschreiben zu müssen.

Checkliste    (65 KB)

 

Wer kein physisches Gold besitzt,
wettet mit seinem gesamten Vermögen darauf,
dass er nie einen Finanzkollaps erleben wird.


Der physische Besitz eines Edelmetalls in Form von Münzen oder Barren sollte in keinem Anlageportfolio fehlen. Dabei liegt die Betonung auf "physischen" Besitz (tatsächlich als Metall vorhanden) und nicht in Form eines Metallkontos oder in sonstiger Papierform. Die prozentuale Höhe richtet sich nach verschiedenen Faktoren, wie Depotgröße, Anlageverhalten und den persönlichen Erwartungen. Als Richtwerte werden oft 5-10% des Gesamtdepots genannt.

Edelmetalle kommen immer dann zu Anlagezwecken in Mode, wenn die Differenz aus Realverzinsung und Inflationsraten negativ wird. (= Vermögensverlust)
Verantwortlich für Inflation sind die Herrn Politiker und die Zentralbanken, die es zulassen, dass die Geldmenge schneller wächst als Waren produziert werden. Da mehr Geld im Umlauf ist, steigen die Preise und somit kommt es zur Inflation oder anders ausgedrückt zur schleichenden Geldentwertung. Beispielsweise hat die DM als zweitstärkste Währung der Welt innerhalb von 53 Jahren "nur" 75% ihres Wertes verloren.
 

Chart mit freundlicher Genehmigung von Markt-Daten.de
 

Rohstoffe und Edelmetalle sind ein Gradmesser für Inflation, denn sie gleichen über kurz oder lang dieses Ungleichgewicht aus. Die Preisentwicklung verläuft nicht gleichmäßig und in ruhigen Bahnen, sondern schwankend mit Unter- oder Übertreibungen. Der Wert eines Rohstoffes bleibt annährend gleich, was sich ändert ist der Zahlenwert des Geldes. Beispielsweise konnte vor 150 Jahren mit einer Unze Gold ein stattlicher Herrenanzug bezahlt werden, genauso wie im Jahre 2004. Der Zahlenwert des Papiergeldes ist massiv gestiegen, die Unze Gold ist eine Unze geblieben. (Voraussetzung: die Währung muss 150 Jahre überleben! Wie viele Währungen gab es von 1900 bis heute in Deutschland?)

Eine Versicherung fürs Auto, eine Privathaftpflicht, eine Lebensversicherung, eine Krankenversicherung, eine Rentenversicherung, eine andere für die Berufsunfähigkeit oder für den Sportunfall. Wo aber bleibt die Versicherung für den Erhalt des eigenen Vermögens, wo die für Inflation und Geldentwertung?

Edelmetalle haben im Gegensatz zum Papiergeld keinen Schuldner und können dadurch nie gegen Null tendieren. Papiergeld entsteht durch einen Buchungsvorgang, indem jedem Guthabenbetrag x derselbe Betrag Schulden gegenübersteht. Fällt der Schuldner im allerschlimmsten Fall aus, sind auch die Guthaben futsch. (siehe: Staat Argentinien, Konkurs von Firmen und Privatpersonen)

Insofern halten wir es frei nach der vergessenen Wallstreetweisheit:

"Investiere 10 % Deines Geldes in Gold
und hoffe, dass Du es nie brauchst."

Gerne stehen wir Ihnen bei Interesse für diese klassische Form der Kapitalanlage in Sachwerten mit Rat und Tat zur Seite.

Kontakt

 

Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich eine selbständige Anlageentscheidung des Kunden erleichtern und ersetzt nicht eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern.

 

::: Geld sparen!



"Nur wer Gold hat,
hat immer Geld"

(Sprichwort)

... oder wie viel sind diese
 Geldscheine heute im
Gegensatz noch wert?

"nix!"
(wie der Bayer zu sagen pflegt!)

... es geht aber auch philosophisch:

"Alles Papiergeld kehrt am Ende
unausweichlich zu seinem wahren
inneren Wert zurück: Null!"

Voltaire



Finger weg von Produkten
des so genannten
Grauen Kapitalmarktes!


 BUCHEMPFEHLUNG

Wenn die Gier nach dem schnellen Geld ins Unermessliche steigt, wird der Verstand meist ausgeschaltet. Geld macht gierig, die Aussicht auf mehr Geld macht blind. Dies gilt für die Betrüger, die hinter jeder Ecke lauern, aber auch für deren oft bereitwillige Opfer.

Jürgen Wagner ist Spezialist für die Bekämpfung von Anlagebetrug und gibt Antwort auf folgende Fragen: Wie funktionieren Betrügereien? Kann jeder ein Betrugsopfer werden? Kann man sich davor schützen? Wie lassen sich legale von illegalen Kapitalanlagen unterscheiden? Durch die gesellschaftliche Anerkennung, welche finanzieller Erfolg genießt, wird die Geldgier zusätzlich gefördert. Hier zeigt der Autor, wie die Gesellschaft ihre Mitglieder schützen sollte – vor den Betrügern und vor sich selbst.